• Hamburger Immobilien - Werte schaffen

In Hamburg zählt zu den Nebenkosten eines Bauvorhabens in der Regel auch die Herrichtung einer Baustellenüberfahrt und die anschließende Wiederherstellung des Gehwegs. Insgesamt müssen dafür Kosten von 4.000-6.000 Euro eingeplant werden. Und Vorsicht: Die erforderlichen Bau- und Schutzmaßnahmen werden unter Aufsicht des zuständigen Wegewarts und im Auftrag des Amts durch entsprechend zuglassene Fachfirmen durchgeführt. Wer eigenmächtig handelt, kann sich großen Ärger und Geldbußen einhandeln.

Im ersten Schritt benötigen Sie eine Sondernutzungserlaunis für den Gehwegsbereich, um die Zufahrt herrichten zu dürfen. Diesen Antrag müssen Sie ans Baudezernat des zuständigen Bezirksamts richten. Wählen Sie unbedingt einen ausreichend langen Zeitraum für die Nutzung, sodass Sie Puffer haben, wenn sich Ihr Vorhaben verzögert. Voraussetzung für die Zuteilung der Sondernutzungserlaubnis sind laut Amt:

  • Keine Einschränkung des Sicherheit des Verkehrs und keine unverhältnismäßige Beeinträchtigung der Leichtigkeit des Verkehrs
  • Keine unverhältnismäßige Einschränkung des Gemeingebrauchs oder kein Ausschluss für unverhältnismäßige Dauer
  • Keine unverhältnismäßige Beeinträchtigung von Wegebestandteilen, Maßnahmen der Wegebaulast, der Umgebung oder Umwelt, städtebaulicher oder sonstiger öffentlicher Belange

Ist die Erlaubnis erteilt, erhalten Sie eine Aufforderung zur Vorauszahlung der gesamten von Amtswegen erforderlichen Arbeiten. Ohne Leistung der kompletten Vorauszahlung für die Wegebaukosten wird die Gehwegüberfahrt nicht hergestellt. Die Abrechnung der Ist-Kosten erfolgt erst nach der Wiederherstellung des Gehwegs und Abschluss sämtlicher damit verbundenen Arbeiten.

Wer sein Vorhaben mit einem Hamburger Architekten plant, sollte ihn um Unterstützung bei dem Antrag bitten bzw. dieses Thema vollständig in seine Hände legen. Befinden sich unmittelbar an der Baustellenzufahrt Bäume, müssen diese gegebenfalls zusätzlich geschützt werden.